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WhatsApp-Newsletter mit WhatsBroadcast

In diesem Beitrag möchte ich euch von meinen ersten Schritten mit der WhatsApp-Lösung WhatsBroadcast berichten. Aber zunächst ein paar Worte zu meinen Anforderungen und wie ich auf WhatsBroadcast aufmerksam geworden bin. Ich war auf der Suche nach einer Lösung, welche primär die gesamte Organisation von An- und Abmeldungen für eine WhatsApp-Empfängerliste regelt.

Optimal wäre eine Lösung, welche sowohl die Organisation von WhatsApp- als auch von E-Mail-Listen ermöglicht, leider konnte ich keine entsprechende Software finden. Wenn ihr eine Lösung kennt, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Neben der Organisation der WhatsApp-Empfängerlisten bietet WhatsBroadcast noch weitere interessante  Funktionen:

  • Widget mit vielen Anpassungsmöglichkeit für eine optimale Integration auf der eigenen Seite
  • Organisation der Empfängerlisten über ein Webinterface
  • 1:1 Chat Möglichkeit bei Rückfragen von Nutzern
  • Senden und Empfangen von Nachrichten direkt über das Webinterface
  • Anlegen Kategorien für unterschiedliche Empfängergruppen
  • API zur Automatisierung von Vorgängen

Preise bei WhatsBroadcast

Ein weiterer Punkt bei der Suche nach einer geeignet Lösung war natürlich der Kostenfaktor, hier ist das aktuelle Angebot von WhatsBroadcast in meinen Augen sehr interessant:

Preisübersicht von WhatsBroadcast. Screenshot vom 17. Januar 2016
Preisübersicht von WhatsBroadcast. Screenshot vom 17. Januar 2016

Für Medienhäuser ist die zweite Variante, also das Business-Paket für aktuell 299€ im Monat, eine interessante Lösung. Beim Business-Paket bekommt man Zugriff auf eine API über welche Vorgänge, wie z.B. der Nachrichtenversand aus einem Redaktionssystem heraus, automatisiert werden können. Die Preisstruktur bietet die Möglichkeit zunächst einmal 14 Tage das Angebot unverbindlich zu testen, dann in einem kleinen Rahmen,mit dem „Start“-Paket, ein Pilotprojekt zu starten und sollte man dann weiterhin mit den Ergebnissen zufrieden sein kann man ggf. auf ein Business-Paket upgraden, mit der Möglichkeit die API zwecks Automatisierung zu verwenden.

Anmeldung

Bei der Anmeldung müssen einmal die Kontaktdaten angegeben werden. Meine Anmeldung wurde hierbei nicht unmittelbar nach dem Absenden freigeschaltet, sondern erst am nächsten Vormittag. Hier lagen zwischen Anmeldung und Freischaltung ca. 10 Stunden. Die Anmeldung erfolgt direkt auf der Webseite von WhatsBroadcast.

WhatsBroadcast Backend

Als nächstes möchte ich euch einen Einblick in das Backend von WhatsBroadcast geben. Die Anmeldung ins Backend erfolgt über E-Mail + Kennwort. Es besteht die Möglichkeit unterschiedliche Konten, mit Zugriff auf ausgewählte WhatsApp-Empfängergruppen, einzurichten.

Home: Die Startseite des Backend begrüßt einen zunächst mit der Anzahl der aktiven und neu hinzugekommenen Benutzer. Am Ende der Seite werden die letzten neuen Nummern aufgelistet.

Bildschirm nach der Anmeldung bei einem WhatsBroadcast Test-Account
Newsletter: Auf der Seite Newsletter hat man die Möglichkeit einen Nachrichtentyp auszuwählen. Zur Verfügung stehen hierbei die Optionen: Text, Bild+Text, Video+Text, Video und Audio. Der eigentliche Newsletter wird dabei in ein einfaches Textfeld geschrieben.

Wie bereits erwähnt, können unterschiedliche Themenlisten erstellt werden. Durch diese Listen habt ihr die Möglichkeit eine Rückmeldung zu bekommen, welche Themen eure WhatsApp-Zielgruppe tatsächlich interessiert und worüber sie schnell informiert werden möchte. Zum Schluss besteht noch die Möglichkeit Newsletter zeitlich zu steuern bzw. Newsletter direkt zu versenden.

Bildschirm der Seite "Newsletter" im Backend bei einem WhatsBroadcast Test-Account

Einzelnachrichten: Ein Feature von WhatsBroadcast ist die Möglichkeit direkt auf Nachrichten von Abonnenten einzugehen. Wenn Nutzer auf einen Newsletter antworten, läuft diese Antwort nicht einfach ins Leere, sondern wird im Bereich „Einzelnachrichten“ gesammelt. Hier besteht darüber hinaus die Möglichkeit alle eingegangenen Nachrichten mit einer Volltextsuche zu durchsuchen. Nachrichten, welche noch nicht bearbeitet wurden landen automatisch in der Rubrik „Neue Nachrichten“ und sobald ihr mit der Bearbeitung einer Nachricht fertig seid, könnt ihr die Nachricht mit „Ok / erledigt“ automatisch in die Rubrik „Erledigte Nachrichten“ verschieben.

Der Service horcht standardmäßig auf das Schlagwort „Start“ bzw. „Stop“, um neue Abonnenten in die Empfängerliste aufzunehmen bzw. um sie wieder zu entfernen. Sollte ein Benutzer nun etwas anderes schicken, wie z.B. „Ich möchte deine Nachrichten empfangen“, kann man den Absender manuell, über die Schaltfläche „Start“, in die Empfängerliste aufnehmen. Über die Schaltfläche „Stop“ wird der bisherige Abonnent zukünftig nicht weiter mit Nachrichten beliefert und über die Auswahl „Daten löschen“ werden alle Daten inkl. Telefonnummer vom entsprechenden Benutzer entfernt.

Bildschirm der Seite "Einzelnachrichten" im Backend bei einem WhatsBroadcast Test-Account

Statistiken: Im Backend besteht die Möglichkeit im Bereich „Statistiken“ sich jederzeit einen detaillierten Überblick zu den wichtigsten Kennzahlen zu holen. Dazu gehören die Anzahl der Neuanmeldungen, Aktivierungen, Abmeldungen, die Summe aller aktiven Nutzer und die Anzahl der Newsletter am jeweiligen Tag. Wenn man noch weiter unter die Haube schauen möchte, kann man sich einzelne Tage aufrufen und eine stundengenaue Analyse durchführen. Praktisch ist hierbei die CSV-Export-Möglichkeit, wodurch die Daten in Excel weiterverarbeitet werden können.

Bildschirm der Seite "Statistiken" im Backend bei einem WhatsBroadcast Test-Account

Widget / Link: Es gibt unterschiedliche Varianten den Nutzer auf die neue WhatsApp-Liste aufmerksam zu machen. Die einfachste ist hierbei die Integration eines Widgets auf der eigenen Seite. Ein Widget kann hierbei auf zwei Arten verwendet werden:

  1. Der User gibt seine Handynummer ein und bekommt dann die Absenderrufnummer zum Speichern. (Standard)
  2. Der User sieht nur die Absenderrufnummer ohne Eingabe seiner Handynummer.

Danach hat man die Möglichkeit direkt das CSS, welches im späteren iFrame verwendet werden soll, zu bearbeiten. Eine praktische Funktion, mit der Einschränkung, dass im Widget dennoch Inline-CSS verwendet wird, was eigentlich unnötig ist und die Anpassbarkeit schmälert.

Alle Texte, welche über das Widget ausgegeben werden, können einfach und bequem über Freitext-Felder angepasst werden, wodurch man dem Webseiten-Benutzer mit der gewohnten Ansprache begegnen kann. Am Ende kopiert man einfach den Quelltext für das iFrame aus dem Backend, fügt es auf der eigenen Seite ein und kann mit der Akquise neuer Abonnenten beginnen.

Bildschirm der Seite "Widget" im Backend bei einem WhatsBroadcast Test-Account

Einstellungen: Im letzten Navigationspunkt findet man unter „Einstellungen / Profil“ die Möglichkeit sein Profil zu individualisieren. Hier kann z.B. der Name des WhatsApp-Dienstes, ein Profilbild und die aktuelle Status-Nachricht hinterlegt werden.

Unter „Kategorien / Listen“ können die Themenbereiche angegeben werden, welche später mit dem WhatsApp-Newsletter bespielt werden sollen. Diese Themenbereiche kann der zukünftige Abonnent bei der Anmeldung im Widget auswählen.

Unter „API / Schnittstelle“ findet man seinen API Schlüssel mit welchem man auf die API von WhatsBroadcast zugreifen kann. Eine Beschreibung der API liegt in Form einer kurzen API-Dokumentation vor.

Zu guter Letzt kann im Bereich „Account“ das eigene Kennwort geändert und Sub-Benutzer für das Backend angelegt werden. Den Sub-Benutzern kann man hierbei Zugriff für bestimmte Themenlisten geben.

Bildschirm der Seite "Einstellungen" im Backend bei einem WhatsBroadcast Test-Account

 

Fazit: Meine ersten Erfahrungen mit WhatsBroadcast stufe ich als positiv ein. Es ist eine sehr intuitive Lösung, welche durch seine Schlichtheit genau auf die wesentlichen Funktionen reduziert wurde. Als nächstes werde ich mir die API und die Möglichkeiten der Automatisierung anschauen. 

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